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Rentenbezugsmitteilungen an die Finanzverwaltung in Deutschland
makler | 01 Februar, 2010 09:11
Rentensteuer und Rentenversicherung: Seit Oktober 2009 übermittelt die Zulagenstelle bei der Deutschen Rentenversicherung Rentenbezugsmitteilungen an die Finanzverwaltung. Darin sind die Einnahmen der 20 Millionen Rentner aus der gesetzlichen Rente, einer Betriebsrente und einer privaten Versicherung aufgelistet. Die Mitteilungen umfassen den Zeitraum ab 2005. Mit Hilfe dieser Mitteilungen können die Finanzämter feststellen, ob Rentner ihre Steuern bezahlt haben oder nicht.

Steuersystem für die Alterseinkünfte: Rentenbeiträge werden zunehmend steuerfrei gestellt, dafür werden immer größere Teile der Renten besteuert. Wer im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner gesetzlichen Rente versteuern, wer 2006 Rentner geworden ist, 52 Prozent, und wer 2010 Rentner wird, 60 Prozent!

Allerdings gibt es einen FREIBETRAG, vorausgesetzt die Rentner haben keine Zusatzeinnahmen aus Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen. Denn auch für Rentner gilt der steuerliche Grundfreibetrag. 2005 waren 7664 Euro im Jahr (Verheiratete das Doppelte) steuerfrei, im vergangenen Jahr 7834 Euro, in diesem Jahr sind es 8004 Euro. Nur wer mit seiner Rente – abzüglich Werbungskosten und Sozialbeiträgen – darüber liegt, muss Steuern zahlen.

Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.02.2010  #
Rendite und Gebühren für Versicherungen
makler | 09 Dezember, 2009 13:14

Lohnt es sich eine Versicherung abzuschließen? Welche Rendite kann ich erwarten, wie hoch sind die laufenden Gebühren? Fragen, die sich viele Menschen stellen.

Zu beachten sind:

Erstens, die Kosten, die schon zu Beginn der Laufzeit entstehen. In den ersten fünf bis acht Jahren ziehen die meisten Versicherer und einige Fondsverwalter um die vier Prozent und mehr der vertraglich vereinbarten Beitragssumme für die gesamte Laufzeit von den ersten Einzahlungen ab.

Zweitens, die Gebühren, die bei jedem monatlichen Beitrag flöten gehen, und schon mal bei bis zu fünf Prozent der Einzahlung liegen können. Eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent pro Einzahlung.

Drittens, Gebühren, die man abdrücken muss, wenn man mal mehr sparen will als am Anfang mit dem Anbieter vereinbart: das sind manchmal an die neun Prozent, eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent.

Viertens, die Anbieter lassen ihre Hände auch nicht von den staatlichen Zuschüssen. Auch hier wird erst mal was abgezogen.

Fünftens und zu guter Letzt entstehen jedes Jahr noch mal Verwaltungskosten von an die zwei Prozent.

Gebühren für Versicherungen im Finanztest (11/2009, Seite 20) “Was Riester-Fondprodukte kosten – Für manche der reine Selbstbedienungsladen”

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Versicherung gehört nach wie vor zu einer guten Vorsorge
makler | 31 Oktober, 2009 10:25

Auch wenn in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise die Erträge so mancher Versicherungen und Pensionskassen gesunken sind: Versicherungen sind nach wie vor wichtig, Vorsorge ist kein Luxus!

Zur Absicherung der Lebensrisiken werden Einzelversicherungen oder ganze Versicherungspakete angeboten. Welche Vorsorge ist für mich die richtige? Das sollte sich jede Frau, jeder Mann gut überlegen.

Invalidität oder teure Haftpflichtschäden bedrohen die Existenz. Die gesetzliche Rente reicht nicht, um den Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Auch wenn Banken und Versicherungen das Rundum-Sorglos-Paket bewerben, die Absicherung von Risiken und das Sparen für die Altersvorsorge sollten Anleger trennen.

Bei der Absicherung von Lebensrisiken setzen viele Deutsche falsche Prioritäten. Zwar haben sie im vergangenen Jahr mehr als 55 Milliarden Euro für Schaden- und Unfallversicherungen ausgegeben. Mehr als 80 Prozent der Haushalte haben eine Haushaltsversicherung. Dabei handelt es sich um anschauliche, aber oft tragbare Risiken.

Nur jeder fünfte Deutsche jedoch hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein Schaden der nicht so häufig in Betracht gezogen wird.

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