Steuersystem für die Alterseinkünfte: Rentenbeiträge werden zunehmend steuerfrei gestellt, dafür werden immer größere Teile der Renten besteuert. Wer im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner gesetzlichen Rente versteuern, wer 2006 Rentner geworden ist, 52 Prozent, und wer 2010 Rentner wird, 60 Prozent!
Allerdings gibt es einen FREIBETRAG, vorausgesetzt die Rentner haben keine Zusatzeinnahmen aus Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen. Denn auch für Rentner gilt der steuerliche Grundfreibetrag. 2005 waren 7664 Euro im Jahr (Verheiratete das Doppelte) steuerfrei, im vergangenen Jahr 7834 Euro, in diesem Jahr sind es 8004 Euro. Nur wer mit seiner Rente – abzüglich Werbungskosten und Sozialbeiträgen – darüber liegt, muss Steuern zahlen.
Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.02.2010
Versichern kann man sogut wie alles, man braucht als Konsument nur eine Versicherung die entsprechende Versicherungen im Angebot hat! Ein weniger bekanntes Beispiel: Hundehalter, die eine Hunde OP Versicherung abschließen, haben das Ziel sich im Falle eines Falles vor den finanziellen Risiken abzusichern und ihrem Vierbeiner jederzeit eine medizinische Versorgung gewährleisten zu können.
Tierhalter, deren Tier bereits einer medizinischen Behandlung oder einer Operation bedurfte wissen möglicherweise, dass Tierärzte sich nach einer festen Gebührenordnung richten. Was aber die wenigsten Besitzer wissen, ist die Möglichkeit der Tierärzte je nach Kompliziertheit der Behandlung oder Operation nach dem einfachen und dem zweifachen Satz der Gebührenordnung abzurechnen. Auf diese Weise bedeutet die Behandlung der Tierischen Patienten für die Halter sehr schnell eine hohe finanzielle Belastung
Lohnt es sich eine Versicherung abzuschließen? Welche Rendite kann ich erwarten, wie hoch sind die laufenden Gebühren? Fragen, die sich viele Menschen stellen.
Zu beachten sind:
Erstens, die Kosten, die schon zu Beginn der Laufzeit entstehen. In den ersten fünf bis acht Jahren ziehen die meisten Versicherer und einige Fondsverwalter um die vier Prozent und mehr der vertraglich vereinbarten Beitragssumme für die gesamte Laufzeit von den ersten Einzahlungen ab.
Zweitens, die Gebühren, die bei jedem monatlichen Beitrag flöten gehen, und schon mal bei bis zu fünf Prozent der Einzahlung liegen können. Eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent pro Einzahlung.
Drittens, Gebühren, die man abdrücken muss, wenn man mal mehr sparen will als am Anfang mit dem Anbieter vereinbart: das sind manchmal an die neun Prozent, eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent.
Viertens, die Anbieter lassen ihre Hände auch nicht von den staatlichen Zuschüssen. Auch hier wird erst mal was abgezogen.
Fünftens und zu guter Letzt entstehen jedes Jahr noch mal Verwaltungskosten von an die zwei Prozent.
Gebühren für Versicherungen im Finanztest (11/2009, Seite 20) “Was Riester-Fondprodukte kosten – Für manche der reine Selbstbedienungsladen”





