Versicherungsschutz auch in der schönsten Zeit des Jahres. Die Urlaubszeit steht vor der Tür, Reiseplanungen sind teils abgeschlossen, doch haben Sie auch an eine Versicherung gedacht?
Auch im Urlaub und in den Ferien ist niemand vor Krankheiten oder Unfällen gefeit. Allein der ADAC fliegt jährlich rund 4000 erkrankte aus aller Welt Urlauber nach Hause! Das gelbe ADAC-Flugzeug ist eine fliegende Intensivstation mit Betten und der medizinischen Ausrüstung eines Krankenhauses. Ein Ärzteteam kann hier bis zu elf Patienten gleichzeitig versorgen – vom Armbruch bis zum Herzinfarkt.
Ohne eine Krankenversicherung für die Auslandsreise kann der Trip in die Ferne zum teuren Abenteuer werden. Die Rückführungskosten und Behandlungskosten, wenn es z.B. keine Sozialversicherungsabkommen mit dem Urlaubsland gibt, sind oft hoch. Schon ab sechs Euro im Jahr übernimmt eine Auslandsreise-Krankenversicherung die Kosten für den Kranken-Rücktransport aus dem Ausland.
Eine Investition, die sich im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit im Urlaub bezahlt macht.
Steuersystem für die Alterseinkünfte: Rentenbeiträge werden zunehmend steuerfrei gestellt, dafür werden immer größere Teile der Renten besteuert. Wer im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner gesetzlichen Rente versteuern, wer 2006 Rentner geworden ist, 52 Prozent, und wer 2010 Rentner wird, 60 Prozent!
Allerdings gibt es einen FREIBETRAG, vorausgesetzt die Rentner haben keine Zusatzeinnahmen aus Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen. Denn auch für Rentner gilt der steuerliche Grundfreibetrag. 2005 waren 7664 Euro im Jahr (Verheiratete das Doppelte) steuerfrei, im vergangenen Jahr 7834 Euro, in diesem Jahr sind es 8004 Euro. Nur wer mit seiner Rente – abzüglich Werbungskosten und Sozialbeiträgen – darüber liegt, muss Steuern zahlen.
Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.02.2010
Die historische Abstimmung im Senat bringt ca 30 Millionen bisher unversicherten Amerikanern eine Sozialversicherung. Ein wertvoller Sieg für Barack Obama, der damit ein Versprechen einlöst und die Gesundheitsreform auf Schiene bringt. Sieben Präsidenten - sowohl Demokraten als auch Republikaner - wollten schon eine Gesundheitsreform voranbringen. Aber immer und immer wieder wurden solche Bemühungen verhindert und zwar von Lobbyisten, die ganz besondere Interessen hatten und lieber den Status quo beibehalten wollten. Die Versicherungsindustrie hat Vorrang vor den Menschen in Amerika.
Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass nun über 30 Millionen Amerikaner in Zukunft zusätzlich versichert werden können. Insgesamt wird das Gesetz den Steuerzahler in den kommenden zehn Jahren rund 900 Milliarden Dollar kosten. Allerdings geht die Regierung davon aus, dass Dank der Reform die Kosten für das US-Gesundheitssystem deutlich gesenkt werden können.





